Veranstaltungsnummer: FS 12-19-01
Weiterbetrieb Windkraftanlagen nach 20 Jahren
Datum: 15.03.2012 / Hamburg
Der Weiterbetrieb von Altanlagen kann noch nach 20 Jahren eine finanziell attraktive Option sein. Doch zahlreiche offene Fragen zu Technik und Recht erschweren die Entscheidung für und gegen den Weiterbetrieb.
Erfahren Sie auf unserem Seminar von den verschiedenen Methoden zur Berechnung der Restlebensdauer von Altanlagen. Gewinnen Sie darüber hinaus einen Einblick in aktuelle Richtlinienkonzepte zum Weiterbetrieb. Verstehen Sie nicht zuletzt den rechtlichen Hintergrund der Typeprüfung und bereiten Sie sich mit Hilfe unserer Informationen auf die Anforderungen der Bauordnung im Falle des Weiterbetriebs vor. Treffen Sie mit diesem Wissen die richtige Entscheidung für Ihre Altanlagen!
Alternativtermine:
- Eva Hieninger, Marketing Managerin // Produktmanagerin Veranstaltungen bei Bundesverband WindEnergie e.V.
Die DIBT Richtlinie zum Weiterbetrieb: Aktueller Stand und Aussagekraft
- Der bisherige Bezug zur GL Richtlinie
- Was wurde mit im Entwurf der neuen DIBT Richtlinie beschlossen?
- Stellungnahme des BWE Arbeitskreis Weiterbetrieb
- Martina Beese, Rechtsanwältin bei Engemann & Partner Rechtsanwälte und Notare
Rechtliche Aspekte des Weiterbetriebs
- Rechtlicher Hintergrund der Typenprüfung
- Welches Recht greift, wenn die Lebensdauer der WEA in der Typenprüfung nicht festgelegt ist?
- Was fordert die Bauordnung im Falle des Weiterbetriebs nach 20 Jahren
- Nutzungsverträge
- Versicherbarkeit
- Vergütungsanspruch
- Umgang mit Behörden: Worauf muss ich wie reagieren?
- Martina Beese, Rechtsanwältin bei Engemann & Partner Rechtsanwälte und Notare
Wann lohnt sich der Weiterbetrieb?
- Gegenüberstellung Einzelanlagen und kleinere Windparks - wo lohnt sich der Weiterbetrieb?
- Wie führe ich eine Wirtschaftlichkeitsanalyse durch?
- Welches Potenzial liegt in der Direktvermarktung?
- Heiko Voß, Reprojekt Windwerk Mannenweile
Nachweisführung für den Weiterbetrieb von Altanlagen in der Praxis
- Wo kommen die 20 Jahre her?
- Welche Nachweise akzeptieren die Behörden?
- Methoden zur Umrechung von Reserven in Lebenszeit
- Risikobewertungen und turnusmäßige Komponentenprüfungen
- Jürgen Holzmüller, Geschäftsführer bei 8.2 Ingenieurbüro Holzmüller und Lührs Aurich
Vortragende Unternehmen
- Bundesverband WindEnergie e.V.
- Engemann & Partner Rechtsanwälte und Notare
- Reprojekt Windwerk Mannenweile
- 8.2 Ingenieurbüro Holzmüller und Lührs Aurich
Zielgruppen
- Betreiber
- Betriebsführer
- Dienstleister Service und Wartung
- Kaufmännische Betriebsführer
- Recyclingunternehmen
- Versicherer
Referenten
- Martina Beese (Engemann & Partner Rechtsanwälte und Notare)

- Martina Beese, Jahrgang 1974, Rechtswissenschaftsstudium an der Universität Bielefeld. Seit 2003 ist Martina Beese Rechtsanwältin in der Lippstädter Kanzlei Engemann & Partner, welche spezialisiert ist auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien. Dort berät sie schwerpunktmäßig Betreiber und Projektierer von Anlagen im Gesamtbereich der Erneuerbaren Energien; insbesondere in den Bereichen Vertragsgestaltung/-abwicklung (Gewährleistungsrecht) und Versicherungsrecht. Mit diesem Tätigkeitsbereich ist sie als Mitglied des Bundesverbands WindEnergie Sprecherin des Arbeitskreises Fundamente. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Arbeitskreis Graufleckigkeit, Mitglied im Juristischen Beirat und Stellvertretende Sprecherin im Arbeitskreis Weiterbetrieb nach 20 Jahren des Bundesverbandes Windenergie.
- Eva Hieninger (Bundesverband WindEnergie e.V.)

- Eva Hieninger, Jahrgang 1986, studierte Medien und Kommunikation in Passau und Pontevedra (Spanien). 2011 erlangte sie den Master in Arts and Media Management an der Freien Universität Berlin. Nach verschiedenen Tätigkeiten im Medienbereich und in diversen Werbeagenturen arbeitet Frau Hieninger seit 2010 beim Bundesverband WindEnergie. Hier entwickelt sie Fortbildungsprogramme und ist verantwortlich für die Vermarktung der Weiterbildungsveranstaltungen des BWE.
- Jürgen Holzmüller (8.2 Ingenieurbüro Holzmüller und Lührs Aurich)
- Jürgen Holzmüller, Jahrgang 1960, Studium des Maschinenbaus an der Universität Karlsruhe - Schwerpunkte Kraftwerkstechnik und Strömungsmaschinen. Von 1989 bis 1998 war er bei der Enercon GmbH in der Entwicklungsabteilung beschäftigt. Im Jahr 1998 gründete Jürgen Holzmüller das 8.2 Ingenieurbüro und ist seitdem als Sachverständiger für Windenergie tätig. Er ist von der IHK Ostfriesland und Emden „öffentlich bestellt und vereidigt als Sachverständiger für Windenergieanlagen und deren Bewertung“ und auch seit 1998 Mitglied im technischen Sachverständigenbeirat des BWE. 2006 wurde Jürgen Holzmüller in den Vorstand der 8.2 Consulting AG berufen und leitet die in 2010 neu gegründete 8.2 Academy.
- Heiko Voß (Reprojekt Windwerk Mannenweile)
Veranstaltungsort
Teilnahmegebühren
- Preis: 450,00€
- Preis BWE Mitglieder: 350,00€
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

